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Zeitreise in Wanderschuhen: Von Hagelschauern, Wellness und Weitsicht

Der Rennsteig meint es heute gut mit mir – oder zumindest abwechslungsreich. Auf der Etappe vom Bahnhof Rennsteig nach Masserberg (knappe 20 km) gab es heute eine Premiere: echte Sonnenstrahlen! Wer hätte gedacht, dass es zwischen den Hagelschauern tatsächlich Lichtblicke gibt? Und siehe da: Wenn man mal nicht direkt in einer Wolke läuft, bietet der Thüringer Wald Aussichten, die den Namen auch verdienen. Man kann hier tatsächlich weit gucken – wer hätte das geahnt?

In Masserberg angekommen, wurde es nostalgisch. Ich bin in demselben Wellnesshotel gelandet, in dem ich schon vor gut 20 Jahren zu Gast war. Damals wie heute ist der Ort der perfekte Ankerpunkt. Mein Körper dankt es mir: Der Muskelkater zieht Leine, und der lädiert Zeh am rechten Fuß hat sich auch wieder beruhigt. Nach einem meditativen Body-Scan geht es jetzt in die Vollen: Kneipp-Güsse und Sauna, um die Waden auf den großen Showdown am Samstag vorzubereiten – da warten nämlich sportliche 36 km auf mich.

Ausblick: Nach der Tour ist vor der Analyse. Ich plane, nach meiner Rückkehr eine neue Kategorie auf der Seite einzuführen. Dort werde ich die Ausrüstung, die sich hier im echten Einsatz bewährt hat (und auch die, die ungenutzt im Rucksack blieb), unter die Lupe nehmen. Aber bis dahin genießen wir erst einmal das Ziel in Blankenstein am Sonntag.

Jetzt gönne ich mir aber erst mal das erste Gewitter 2026 aus der sicheren Perspektive des Wellnessbereichs. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen – oder blitzen.


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