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Bergfest am Rennsteig: Wenn der Muskelkater „Hallo“ sagt

Halbzeit! 85 Kilometer liegen hinter mir und ich kann euch sagen: Thüringen testet mich gerade auf Herz und Nieren (und Waden).

Das Wetter-Update: Wer dachte, Mitte Mai reicht ein dünnes Jäckchen, der hat die Rechnung ohne den Rennsteig gemacht. Bei 2 bis 5 Grad und Schneeresten macht das Zelten und „Arbeiten in der Natur“ etwa so viel Spaß wie eine Steuererklärung am Sonntagabend. Ich habe heute die Reißleine gezogen: Die Camping-Ausrüstung bleibt im Sack, der Rest der Tour wird im Hotel geschlafen. Man muss wissen, wann man gegen das Wetter kämpft und wann man lieber die heiße Dusche wählt.

Die Strecke: Von Oberhof ging es heute zum Bahnhof Rennsteig. Die Finger sind diesmal drangeblieben – ein echter Fortschritt! Erstaunlicherweise war ich heute nicht allein; knapp 20 Wanderer sind mir begegnet. Scheinbar trauen sich die Leute bei „etwas besserem“ Wetter (also ohne Erfrierungsgefahr) doch vor die Tür.

Der Status Quo: Die Füße brennen, der Muskelkater grüßt freundlich und das Bunkermuseum am Hotel muss ohne mich auskommen – meine Beine haben heute ihren eigenen Schutzbunker im Bett gesucht. Morgen geht es entspannte 19 km nach Masserberg. Dort war ich vor 20 Jahren schon mal – mal sehen, ob das Wellnesshotel noch so gut ist wie in meiner Erinnerung.


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1 Kommentar

  1. Brigitte Gruihn 15. Mai 2026

    Das ist schön mal diesen Teil von Thüringen zu sehen und Deine Wanderung mitzuverfolgen, auch die verschiedenen Wetterkapriolen zu sehen.
    Die Landschaft am Rennsteig ist einmalig.

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