Heute war ich mit der DAV-Wandergruppe „Nahtour“ im Naturpark Schlaubetal unterwegs.
24 Kilometer bei bestem Wanderwetter durch eine Landschaft, die man so nicht unbedingt vor den Toren Berlins erwartet: Wälder, Seen, Moore, kleine Schluchten und immer wieder die Schlaube. Der Schlaubetal-Wanderweg ist nicht umsonst als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet.
Und weil Wandern bekanntlich eine Hochleistungssportart ist, die eine sorgfältige Regeneration verlangt, fand sich unterwegs glücklicherweise auch ein Biergarten.
Rein medizinisch natĂĽrlich kaum zu vermeiden.
Am FriedWald Schlaubetal trennten sich dann unsere Wege. Während die Gruppe weiterzog, entwickelte ich einen ambitionierten Businessplan:
Den nächsten Zug in Mixdorf erreichen.
Das Konzept war hervorragend.
Die Umsetzung hatte Optimierungspotenzial.
Also noch ein paar Kilometer mit deutlich erhöhter Schrittfrequenz – nur um festzustellen, dass Züge offenbar auch dann pünktlich sein können, wenn man es gerade überhaupt nicht gebrauchen kann.
Was bleibt?
24 Kilometer drauĂźen.
Eine groĂźartige DAV-Wandergruppe.
Bestes Herbstwetter.
Eine wirklich beeindruckende Ecke Brandenburgs.
Und die Erkenntnis, dass nicht jedes Ziel erreicht werden muss, damit der Weg sich lohnt.
Genau darum geht es fĂĽr mich bei spreeTrail: rausgehen, Regionen entdecken und Geschichten mitbringen.
Und irgendwie passt das auch ganz gut zu spreeFinanz:
Man kann vieles planen, Risiken kalkulieren und sich vernĂĽnftig absichern.
Nur den verpassten Zug – den muss man weiterhin selbst tragen.
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