spreeTrail

Trail. Travel. Value.

Sonntag, 7:30 Uhr am S-Bahnhof Karlshorst: Wenn andere sich noch mal umdrehen, schnürt man die Wanderstiefel.

Berliner Herbstwanderung des Berliner Wanderverband e. V. – offizielle Ansage: 42 km, bei uns am Ende 43 km von Karlshorst über Köpenick, Grünau, Eichwalde, Zeuthen und Wildau bis nach Königs Wusterhausen.

Der Auftakt? Klassisch Berlin: diesig, Nieselregen, graue Tristesse. Doch wer im Versicherungswesen arbeitet, weiß: Man bewertet Risiken nüchtern und vertraut auf die Trendwende. Und siehe da – pünktlich hinter Köpenick riss der Himmel auf, und die Wälder entlang Dahme und Spree zeigten sich im feinsten Herbst-Panoramamodus.

Das erste echte Drama des Tages ließ allerdings nicht lange auf sich warten: die Fähre F12 in Grünau. Im Projektmanagement nennt man es wohl „zügiges Schnittstellenmanagement“, in Berlin schlicht: Fähr-Roulette. Ich habe den Kahn im zügigen Schritttempo gerade noch erwischt, der Rest der Wandergruppe leider nicht. Taktung am Sonntag? Sportliche 50 Minuten Wartezeit für Runde zwei. Aus einer geselligen Gruppe wurde so ganz organisch eine effiziente Einmann-Vorhut – und der Vorsprung wuchs bis zum Ziel stetig an.

Wieder auf festem Boden ging es entspannt weiter über Eichwalde Richtung Zeuthen. Dort wartete direkt am Zeuthener See die verdiente Belohnung: ein fantastischer kleiner japanischer Garten. Völlige Zen-Ruhe, mitten in Brandenburg – der perfekte Kontrast zum Fähr-Sprint kurz zuvor.

Über Wildau ging es schließlich auf die Zielgerade nach Königs Wusterhausen. Das eigentliche Wunder des Tages folgte dann am dortigen Bahnhof: Die Deutsche Bahn fuhr pünktlich. Die Züge waren nicht überfüllt. Um 18:30 Uhr war ich wieder zu Hause – inklusive Finisher-Urkunde im Rucksack.

Warum das Ganze?
Wer digital und ortsunabhängig Mandanten berät, braucht einen freien Kopf – und eine ordentliche Portion Ausdauer für die nächsten großen Etappen. Die 43 km waren der ideale Belastungstest vor den Hügeln Roms nächste Woche und der passende Zwischenschritt für die Berliner Polarnacht im Januar, wo dann glatte 50 km anstehen.

Kleiner Geheimtipp für die BEN-Community am Rande der Strecke: Ich habe in Köpenick das Winterquartier der „Gold Y 8“ aufgespürt – wer für das Eventboot also noch die exakten Koordinaten braucht, weiß jetzt, wen er fragen muss.

Lerneffekt des Tages:
1. Ein straffer Schritt spart dir 50 Minuten Fährwartezeit.
2. Timing ist alles – beim Wandern, an den Märkten und bei der richtigen Absicherung.

Die detaillierte Route, Trackdaten und Fotos gibt es in Kürze auf spreetrail.com.

Wie verbringt ihr eure Sonntage am liebsten – auf der Couch oder auf der Langstrecke?

Hashtag#spreetrail Hashtag#spreefinanz Hashtag#wandern Hashtag#berlin Hashtag#brandenburg Hashtag#herbstwanderung Hashtag#remoteoutdoor Hashtag#ausdauer

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2026 spreeTrail

Thema von Anders Norén