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30 Kilometer Beinarbeit: Wenn das Plattland zur Generalprobe wird.


In zwei Wochen geht’s an den Moselsteig: Von Traben-Trarbach nach Koblenz. Täglich 35 bis 40 Kilometer, knackige Höhenmeter und ordentlich Höhenluft. Da schadet ein bisschen Vorbereitung auf den eigenen Sohlen definitiv nicht.

Heute stand deshalb die 30-km-Runde um die Werderaner Seen auf dem Zettel: Glindow ➡️ Schloss Pletzow ➡️ Baumgartenbrücke ➡️ Schwielowsee ➡️ Havelufer bis Wildpark-West ➡️ Eisenbahnbrücke Werder ➡️ Plessower See ➡️ Kemnitz ➡️ und über die Obstpanoramawege zurück.


Mein persönliches Highlight unterwegs: Das beschauliche Dorf Plessow. Neben einer hübschen Kirche steht dort das Areal der Schulungsstätte der Generalzolldirektion (ehemals Oberfinanzdirektion). Wenn im idyllischen 200-Seelen-Dorf gefühlt fünfmal mehr Finanzbeamte arbeiten als Einwohner wohnen, bekommt der Begriff „staatliche Präsenz auf dem platten Land“ gleich eine ganz eigene Dynamik. Da fühlt man sich als unabhängiger Finanzberater doch gleich doppelt heimisch – auch wenn ich meine Beratung lieber flexibel aus dem Rucksack als aus dem Beamtenpalast steuere. 😉

Wie geht’s weiter? Nächste Woche steht noch eine Etappe auf dem Märkischen Landweg mit dem Deutschen Alpenverein an, gefolgt von einem letzten 30er-Feinschliff zum Wochenende. Am 8. August rollt der Zug Richtung Mosel.

Denn am Ende gilt – ob bei der Geldanlage für Expats oder auf dem Fernwanderweg: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete, der Rest ist Schritt für Schritt Durchhaltevermögen.

Wo holt ihr euch den Kopf für die neue Woche frei?

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