Traben-Trarbach gilt als das „Juwel an der Mittelmosel“ – bekannt für prachtvolle Jugendstilvillen, riesige historische Weinkeller und beste Gastronomie. Und was mache ich nach einer entspannten 8,5-Stunden-Odysee quer durch die Republik? Ich schlage mein Zelt im Ortsteil Rissbach auf, direkt am Flussufer.
Der Campingplatz hier ist tatsächlich ein kleines Paradies: Pool, WLAN, frische Brötchen und sogar eine eigene Weinhöhle. Ein Ort, an dem vernünftige Menschen zwei Wochen lang die Seele baumeln lassen.
Aber Vernunft wird bekanntlich überbewertet. Morgen startet die erste Etappe meiner 4. Fernwanderung in diesem Jahr – und der Moselsteig serviert zum Auftakt direkt das volle Programm:
🌡️ Wetter: Tropische Hitze.
📏 Strecke: Schlappe 30 Kilometer.
🧗 Höhenmeter: Knapp 1.200 Meter bergauf.
Man gönnt sich ja sonst nichts. Wer braucht schon schattige Liegestühle, wenn er sich bei 30 Grad freiwillig mit Rucksack die Weinberge hochquälen kann?
Jetzt stehen erst mal eine kühle Dusche, der finale Materialcheck und eine fachgerechte Flüssigkeitszufuhr beim lokalen Winzer auf dem Plan. Trotz schmelzendem Asphalt und bevorstehendem Muskelkater: Ich freue mich riesig, dass es endlich losgeht!
Wie verbringt ihr euer Wochenende – entspannt im Schatten oder quält ihr euch auch freiwillig durch die Sommerhitze?
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